TechnoStudie

Wie hoch ist der durchschnittliche Anteil GEMA-pflichtiger Musik in einem Techno-DJ-Set?


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Phase 3 – “Tell me his real name!”

Wir starten endlich mit Phase 3! Recherchiere auch Du nach den realen Namen der Künstler und fülle eines oder sogar meherere der zahlreichen Online-Formulare aus!

Die Online-Formulare werden hier auf dem Blog auf der rechten Seite immer wieder zufällig ausgespielt, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Zusätzlich werden Tag für Tag meherere Direktlinks auf Facebook gepostet. Erfahrungsgemäß benötigt man für ein Formular nur 15 bis 20 Minuten.

Als keinen Anreit verlosen wir unter allen Teilnehmen kleine aber feine Sachpreise. Darunter bspw. das Buch “Der Klang der Familie” und Mix-Cds von Moonharbour Records und Brise Records. Viel Spaß und Erfolg!!!

TECHNO. MUSIK OHNE GEMA? Phase 3 - Tell me his real name!


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Melde dich zur Testgruppe für Phase 3 an!

Wir stehen kurz vor dem Ende der Phase 2 – “Send us your tracklist!”. Damit wir nahtlos mit Phase 3 – “Tell me his real name!” loslegen können, wird zur Zeit das Verfahren getestet. Hierfür suchen wir noch Leute für die Testgruppe!

Melde auch du dich an! Sende eine E-Mail mit dem Betreff “Testgruppe” an technostudie@gmail.com. Weitere Angaben sind nicht notwendig.

Was hat man in der Testgruppe zu tun?

Du bekommst ein Online-Formular zugesendet. Hier wirst du nach den realen Namen von ca. 10 Interpreten gefragt. Wenn der echte Name nicht bekannt ist, kann natürlich im Internet recherchiert werden.

Wer kann in der Testgruppe mitmachen?

Absolut jeder kann mitmachen! Man benötigt absolut keine Vorkenntnisse. Man muss nicht einmal selber Techno hören :-)


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Phase 2 – Send us your playlist!

TECHNO. MUSIK OHNE GEMA? ist eine Initiative, die mittels einer empirischen Studie der folgenden Frage auf den Grund geht:
„Wie hoch ist der durchschnittliche Anteil GEMA-pflichtiger Musik in einem Techno-DJ-Set wirklich?“

Wenn du Techno-DJ bist (Definition) und im Zeitraum vom 20. September bis 17. Oktober 2012 in einem deutschen Club im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auflegst, erfüllst du alle notwendigen Kriterien zur Teilnahme an unserer Studie. Wir benötigen neben ein paar wenigen Angaben zu deiner Person, dem Club und deinem Set die Playlist (Titelfolge) eines Deiner Sets aus dem o. g. Zeitraum.

Für die Einreichung kannst du unsere Titelfolgen-Vorlage verwenden. Du kannst aber auch eine eigene Liste erstellen. Wichtig ist nur, dass sie jeweils die exakten Liedtitel und die Namen der Interpreten in chronologischer Reihenfolge enthält. Zusätzliche Angaben wie bspw. das Label oder die realen Namen der Künstler wären sehr hilfreich für uns, sind aber nicht zwingend notwendig. Es ist übrigens auch nicht relevant, mit welchen Tonträgern du auflegst – sowohl analog als auch digital sind gleichermaßen willkommen!

Bitte sende deine Playlist zusammen mit diesem Deckblatt bis spätestens zum 21.10.2012 an folgende E-Mail-Adresse: technostudie@gmail.com. Über den zugehörigen Flyer zur Veranstaltung würden wir uns auch sehr freuen.

Formulare: DeckblattVorlage für Titelfolgen

WICHTIG: Es können keine Promo-Sets, Live-Acts, DJ-Sets von privaten Veranstaltungen oder Radioshows miteinbezogen werden. Das Set muss in einem deutschen Club während einer öffentlichen Veranstaltung gespielt worden sein.

Wir möchten euch außerdem dringend darum bitten, die Sets nicht dahingehend zu manipulieren, dass der GEMA-Anteil möglichst niedrig ist! Wir möchten eine realitätsgetreue Erhebung durchführen.

Im Anschluss werden wird in Phase 3 und 4 nacheinander geprüft, welche der Tracks bei der GEMA eingetragen sind. Die Ergebnisse werden öffentlich zugänglich gemacht, so dass sie für weitere Verhandlungen mit der GEMA genutzt werden können.

Da hast noch ein paar Fragen? Sende uns eine E-Mail an technostudie@gmail.com! Wir werden sie schnellstmöglich beantworten.

TECHNO. MUSIK OHNE GEMA? Phase 2 - Send us your playlist!


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Wie definieren wir Techno?

In unserer Studie werden wir “Techno” als Sammelbegriff für unterschiedliche Ausprägungen der elektronischen Tanzmusik verwenden. Dabei lehnen wir uns an den Erklärungsansatz von Barbara Volkwein in ihrem Buch “That’s Techno” (Onlineversion) an:

“›Techno‹ ist in einer Fülle von Veröffentlichungen zu einem geflügelten Wort geworden und wird als übergeordneter Sammelbegriff verwendet. Er fasst viele Teilbereiche sowohl elektronisch als auch computergestützt produzierter Musik zusammen. Als Hauptströmungen dieser sich oft nur in Nuancen unterscheidenden Musik gelten u.a. House, Acid, Techno, Gabber/Hardcore, Trance, Ambient.”

Des Weiteren führen wir noch folgende Ergänzung von Jan-Michael Kühn aus seinem Text “Arbeiten in der Berliner Techno-Szene: Skizze der Theorie einer Szenewirtschaft elektronischer Tanzmusik” an:

“Statt Song-Musik für Radio, Film oder Fernsehen zu produzieren, wird Track-Musik von MusikproduzentInnen als mixbare Musikkonserve für den Gebrauch in den Clubs in nicht mehr überschaubaren Mengen produziert. Diese Musik hat ihre ganz spezifischen Eigenschaften: Das beginnt bei ihrer Ästhetik (z.B. House/Techno), geht über ihre genretypische Struktur (Intro, Breakdown, Mainpart, Breakdown, Mainpart, Outro) und endet schließlich bei dem beabsichtigten Ziel, auf einer lauten Anlage in einem Club ein Publikum zum Tanzen zu bringen und von DJs in stundenlangen Sets filigran und individuell zusammengemixt zu werden.”

Teilnehmende DJs haben bei der Einreichung ihrer Tracklisten die Möglichkeit, ihren Musikstil in feineren Nuancen, wie bspw. Minimal als Unterkategorie von Techno, anzugeben. Hierbei lehnen wir uns an die etwas ältere, aber dennoch geltende, Gliederung unter www.techno.org.


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Statement der Global Space Odyssey zur GEMA-Vermutung

„Die Rechtsprechung geht davon aus, dass die GEMA als größte Verwertungsgesellschaft berechtigt ist, die Rechte aller Beteiligten wahrzunehmen. Für die elektronische Musikszene ist dies aber nicht haltbar. Zwei Stichproben von Sets von Loco Wize (Artension Team) und Chris Manura (Distillery Resident) zeigten jeweils eine GEMA-Anteil von deutlich unter 50 Prozent. Mit anderen Worten: Die GEMA fordert anteilig Lizenzen für Urheber ein, die sie gar nicht vertritt und an die sie keinen einzigen Cent auszahlt.“

Den ganzen Text gibt es unter www.gso-le.de zu lesen.


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Interview von Birgit Walter mit der GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher

In dem Interview vom 23.06.2012 befragt Birgit Walter die GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher zu den aktuellen Tariferhöhungen. Beim Lesen des Artikels erkennt man deutlich die Position der Journalistin. Es scheint, als würde sie versuchen Frau Schilcher in die Enge treiben zu wollen. Hierbei behauptet auch Frau Walter, dass Berliner Klubs „elektronische Tanzmusik [spielen], überwiegend nicht mal Gema-pflichtig…“.

Das ganze Interview gibt es hier zu lesen: www.fr-online.de


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Aussage von Nico Ruhm (Grille/Toxic Family)

“Bei meiner Recherche habe ich mal ein aktuelles Set von mir mit 18 Titeln genommen und geschaut, welcher Track denn bei der GEMA angemeldet wurde. Nur 3 Tracks konnte ich finden.” Unter www.toxic-family.de gibt es den ganzen Artikel zu lesen.

In der Juni-Ausgabe 2012 des DJ Mag vertiefte er den Artikel und schrieb dort weiterhin: ”… Man kann sich dabei noch sicher sein, dass der Wert bei vielen anderen DJ-Sets noch unterboten wird. Schätzungsweise unter 5% GEMA-Anteil dürfte realistisch auf den Gesamtinhalt eines Abends in einem Club mit elektronischer Musik sein.”

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